Immer besser texten

Was macht Vorträge spannend? (1)

Drehen wir die Frage gleich um: Was macht Vorträge abstoßend? Mir verpesten vor allem zwei Sorten von Rednern die Ohren: Die eine ist rhetorisch inkompetent und erklärt blutleer, was gerade auf der Powerpoint-Folie erscheint. Noch schlimmer finde ich die zweite Sorte: Die war bereits auf vielen Rhetorik-Seminaren, verbreitet ebenfalls nur abgestandenes Zeug, dies jedoch aggressiv und unecht – wie aus einem Roboter gestanzt.

Warum, frage ich, wird auf Rhetorikseminaren so viel an äußeren Stilmitteln wie Stimme, Gestik, Medieneinsatz gearbeitet – und so wenig an der Sprache? Weiterlesen »

Bullshit (3) – Lohnt der Ausstieg?

Warum hält sich Bullshit im Business so hartnäckig? Wenn er wirklich so viel Schaden anrichten würde, wäre er längst verschwunden. Was bringt Bullshitten also? Vier Vorteile fallen mir ein – und die entsprechenden Einwände gleich dazu. Daher nenne ich sie Scheinvorteile.

Scheinvorteil 1: Bullshit ist billig

Bullshit zu texten geht leicht von der Hand: Ich muss nur die gängigen Phrasen neu kombinieren. Ein bullshit-freier Text hingegen ist um ein Vielfaches aufwändiger. Weiterlesen »

Bullshit (2) – Wie er entsteht

Fünf Bullshit-Sümpfe habe ich entdeckt. Drei lassen sich leicht trockenlegen, einer schwerer, einer gar nicht. Fangen wir mit dem gleich an:

1) Bullshit aus Absicht

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Bullshit (1) – Wie er sich messen lässt

Sie wollen die Stunde der Wahrheit einläuten? In drei Schritten erfahren Sie, wie viel heiße Luft Ihre Texte enthalten:

1)    Gehen Sie auf www.blablameter.de

2)    Kippen Sie Ihren Text per Copy&Paste ins Eingabefeld.

3)    Klicken Sie „Text testen“ und im Nu erhalten Sie seinen Bullshit-Wert plus Kurzerläuterung.

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„Sie“ und „Ich“ – aus zwei Perspektiven mach einen Dialog

Sie können aus zwei Perspektiven schreiben – aus Ihrer oder der Ihres Adressaten. An den Fürwörtern erkennen Sie, aus welcher Perspektive Sie schreiben: Weiterlesen »

Stellen Sie den besten Schreiber ein

Kein Rat von mir, sondern aus dem Buch „Rework“: Wenn Sie sich zwischen mehreren Bewerbern nicht entscheiden können, wählen Sie die Person, die am besten schreiben kann. Warum? Weiterlesen »

Podcast-Serie zum Thema Kundenakquise

Nagt es in Ihnen auch manchmal so: „Eigentlich müsste ich längst Akquise machen, aber das liegt mir gar nicht.“ Meine Kooperationspartnerin Angelika Eder lebt von diesem Problem, weil sie es überwunden hat und für andere akquiriert. Und ich kenne keine, die am Telefon so charmant, souverän und erfolgreich nach Auftragstrüffeln sucht wie sie. Als sie mich um Unterstützung für eine Podcastreihe bat, in der sie aus dem Nähkästchen plaudert, sagte ich sofort zu. So haben wir „Das Abenteuer Kaltakquise“ gemeinsam produziert.

Für Sie hat das doppelten Nutzen: Weiterlesen »

Einfach mitten rein schreiben

Wie soll ich anfangen? So sehr diese Frage nagt, so überflüssig ist sie, denn am Bildschirm können Sie frei jonglieren. Fangen Sie einfach dort an, wo Ihr Herz gerade pocht: bei Ihrer Kernaussage, bei einer guten Formulierung, bei einem schlüssigen Argument. Hauen Sie das zuerst in die Tasten, was zuerst nach draußen dringen will. Weiterlesen »

So kurz leiden wie möglich

Leider war der Andrang sehr groß und die Kategorie 8 binnen weniger Tage ausgebucht.

Wir bedauern, Ihnen mitteilen zu müssen, dass der Artikel 01991 erst wieder im Februar lieferbar ist.

– solche Sätze klingen meistens schlimmer als der Sachverhalt eigentlich ist. Woran liegt das? Weiterlesen »

Gebetsmühlen-Wörter in Unternehmen

Wolf Schneider listet in seinem neuen Buch Deutsch für junge Profis eine Reihe von Wörtern auf, die keinem Business-Text mehr gut tun:

Aktivitäten, Fokus, Herausforderung, Inhalte, Innovation, Kreativität, Palette, Portfolio, Potenzial, Prozess, Segment, Spektrum und Synergie.

Gerne füge ich noch ein paar hinzu: Weiterlesen »